Jahreshauptversammlung 2015 WAV Nickenich

Zahlreiche Mitglieder konnte der Vorsitzende Hans Egon Schwarz zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Wirtschaftlichen Arbeitervereinigung Nickenich begrüßen.

Nach dem Gedenken an die seit der letzten Versammlung verstorbenen Mitglieder und dem Gedenken an die Opfer des verheerenden Flugzeugabsturzes in Südfrankreich erfuhren die Regularien eine zügige Abwicklung. Kassierer Klaus Stein konnte einen überaus gesunden Kassenbericht präsentieren.  Unter der Versammlungsleitung von Hans Wolfgang Hurtmanns wurde der bisherige Vorstand komplett wiedergewählt.

Ortsbürgermeister Gottfried Busch erläuterte in seinem kommunalpolitischen Bericht durchgeführte Maßnahmen des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf die Vorhaben im laufenden Jahr. Insbesondere wurde unterstrichen, dass neben der obligatorischen finanziellen Unterstützung des Kindergartens der Ortsgemeinderat einstimmig, trotz angespannter Haushaltslage, eine Vorfinanzierung in Höhe von € 50.000 bewilligte, um eine weiter U-3-Gruppe zu ermöglichen. Der aktuelle Stand zur Bebauung in der „Eckertshohl“, Gespräche mit der Bürgerinitiative und dem Betreiber des Lavawerkes bezüglich der Sprengungen, Erörterung verschiedener Möglichkeiten und vorgesehene Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen extremer Niederschläge (Schlammlawinen), die Fortsetzung des Ausbaus der Ortsstraßen  sowie einen Überblick über die  Haushaltslage der Gemeinde Nickenich waren u.a. Schwerpunkte der Ausführungen des Ortsbürgermeisters.

Hans Egon Schwarz berichtete aus der Gemeinderatsfraktion über eine im Großen und Ganzen sehr sachlichen Zusammenarbeit mit der Opposition. Zur Frage Sanierung oder Neubau der Grundschule bekräftigte er die Haltung der WAV wonach einer Sanierung nach jetzigen Erkenntnissen unbedingt der Vorzug einzuräumen ist. Außerdem warb er  dafür, dass der Standort des Pellenzmuseums in Nickenich verbleiben soll. Zur Situation des Haushaltes wurde auf die Stellungnahme der WAV im Gemeinderat verwiesen. Die Erhöhungen der Umlagen für den Kreis und die Verbandsgemeinde auf insgesamt über 2,2 Millionen Euro führen in diesem Jahr dazu, dass die Steuermehreinnahmen der Gemeinde Nickenich gegenüber dem Vorjahr komplett von diesen Erhöhungen aufgezehrt werden.  In einer Nachbetrachtung zum vergangenen Wahlergebnis hob Hans Egon Schwarz hervor, dass die WAV mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten auf hohem Niveau nochmals um über 2 % nach dem Votum der Nickenicher Wählerinnen und Wähler zulegen konnte. Ein starker Vertrauensbeweis für eine 50-jährige ununterbrochene Verantwortung für die Nickenicher Interessen der aber auch die Verpflichtung beinhaltet, weiterhin sich nur diesen Interessen verpflichtet zu fühlen und sich hierfür einzusetzen.

Den ausgeschiedenen Fraktionsmitgliedern Bernd Vogel, Helmut Böffgen und Edmund Massner dankte der Fraktionsvorsitzende für ihr Engagement und wies darauf hin, dass insbesondere Edmund Massner mehr als 40 Jahre lang mit Rat und Tat im Gemeinderat und im Bauausschuss tätig gewesen ist.

Zum Schluss seiner Ausführungen wies Hans Egon Schwarz als Voravis auf das 90-jährige Bestehen der Wirtschaftlichen Arbeitervereinigung im Jahre 2017 hin, dass gebührend gefeiert und schon jetzt vorgemerkt vorgemerkt werden soll.


WAV unterwegs………

In seiner Haushaltsrede zum Haushaltsjahr 2015 sprach der Fraktionsvorsitzende der WAV im Gemeinderat u.a. auch das Thema „Grundschule Nickenich: Sanierung oder Neubau?“ an.
Um sich ein Bild vor Ort zu machen, traf sich die Fraktion der WAV in der vergangenen Woche in der Grundschule.
Bürgermeister Klaus Bell erläuterte den Mitgliedern der Fraktion den aktuellen Sachstand.
In der anschließenden Sitzung ist man einmütig zu der Auffassung gelangt, dass nach den heute vorliegenden Erkenntnissen eine Sanierung einem Neubau vorzuziehen ist.
Die WAV wird daher in dem bevorstehenden Gespräch mit der Verbandsgemeinde Pellenz eine baldmögliche Entscheidung zu Gunsten einer Sanierung zum Ausdruck bringen und zugleich darauf drängen, dass spätestens im kommenden Jahr die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt werden.